Lokalneuigkeiten

Neukirchen will’s wissen!

Bündnis Südwest|Neukirchen Erzg. - 30. Mai 2018

Möchten junge Menschen in ihrer Freizeit lieber abhängen oder ein Kurs besuchen? Wenn ja, welche und wann?

Das sind Fragen, die interessierte junge und ältere Bürger Neukirchens gemeinsam mit dem Bürgermeister Sascha Thamm bewegen.

Bürgermeister Sascha Thamm

Seit Mai 2017 trifft sich die Gruppe regelmäßig und überlegt, wie sie die Gemeinde jugendfreundlicher gestalten können. Die erste Idee „ein Ort für junge Menschen“ war schnell geboren. Auch ein geeigneter Ort wurde in der Gemeinde gefunden, die Nebenräume der gemeindeeigenen Turnhalle. Nach dem Umbau sollen diese mit Angeboten gefüllt werden. Damit die Angebote auf die Interessen der jungen Menschen treffen, startete die Gemeinde eine Umfrage – online und in der klassischen Papierform. Die Verteilung der Umfrage wurde in der Hauptsache von der Oberschule im Ort  und einzelnen Jugendlichen der Gymnasien im Umkreis unterstützt. Dadurch gab es einen hohen Rücklauf von fast 60 % (295 Antworten – Zwischenstand 10.05.2018) und viele aufschlussreiche Ergebnisse:

  • „abhängen“ ist nur etwas wichtiger als Kursangebote
  • kochen ist der beliebteste Kurs – auch von Menschen, die lieber „abhängen“ wollen
  • Freitag und Sonnabend sind die beliebtesten Zeiten

Spannende Antworten gab es auch auf die Frage: Hast du weitere Ideen für unsere Gemeinde? Ein Drittel der Teilnehmenden haben darauf geantwortet und fast alle haben eine Kontaktmöglichkeit angegeben, damit die Gruppe mit den Ideengebern in Kontakt kommen kann. Da gibt es noch viel Potenzial in Neukirchen.

Die online-Umfrage

Die wesentlichen Aussagen der Umfrage werden zusammengefasst und der Öffentlichkeit präsentiert.

Jugend bewegt Bannewitz: Auf dem Weg zur Jugendrechtskonvention

Bannewitz|Bündnis Ost - 6. März 2018

Will die Jugend in Bannewitz mitgestalten? Und wie gut fühlen sich die jungen Leute in der Gemeinde integriert? Das wollte die Rathausspitze herausfinden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung wurden daher 950 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 22 Jahren angeschrieben, die in der Gemeinde wohnen. Immerhin 150 Antworten trafen daraufhin wieder im Rathaus ein.

Das Ergebnis der Befragung zeigte vor allem eines: Der Großteil der jungen Leute ist glücklich in Bannewitz und begrüßt den guten Zusammenhalt. In Bannewitz sei bereits einiges für Kinder und Jugendliche getan worden.

Ziel der Rathausspitze ist es nun zu überlegen, wie die jungen Leute erreicht und damit besser informiert und eingebunden werden können. Immerhin mehr als die Hälfte der Jugendlichen, die sich an der Umfrage beteiligten, besuchen ein Gymnasium. Das heißt, sie wohnen zwar in Bannewitz, gehen aber nicht in der Gemeinde zur Schule. „Das zeigt, dass das Interesse an ihrem Heimatort groß ist“, sagt Heiko Wersig von der Gemeindeverwaltung. Nun müsse überlegt werden, wie die jungen Leute besser in das kommunale Geschehen eingebunden werden können, erklärt er. Im Herbst will die Gemeinde eine sogenannte Jugendrechtskonvention verabschieden und darin begründet sehen, wie junge Leute zu integrieren sind.

 

Weiter lesen unter: https://www.sz-online.de/nachrichten/jugend-ist-gluecklich-aber-nicht-wunschlos-3892148.html

 

 

In Schirgiswalde-Kirschau bewegt sich was!

Bündnis Ost|Schirgiswalde-Kirschau - 2. März 2018

Im Rahmen des Förderprogrammes „Jugend bewegt Kommune“ ist seit vergangenem September einiges ins Rollen gekommen

 Mit Jugend bewegt Kommune unterstützt die DKJS in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz seit 2011 sächsische Kommunen dabei, die Folgen des demographischen Wandels zu gestalten, attraktive Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche zu schaffen und bedarfsgerechte Beteiligungsstrukturen zu entwickeln und zu verankern. Auch in Schirgsiwalde-Kirschau widmet man sich seit vergangenem Jahr dieser Thematik intensiv. Nach dem Auftakt im September 2017, bei welchem unter Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern Ideen und Wünsche gesammelt worden, arbeitet nun die Steuerungsgruppe – bestehend dem Bürgermeister, Vereinsmitgliedern, einem Stadtrat, engagierten BürgerInnen und Jugendlichen sowie Vertretern der Mobilen Jugendarbeit des Valtenbergwichtel – daran, all das in die Tat umzusetzen. Bereits Ende des letzten Jahres konnte so der Kirschauer Jugendclub, welcher jetzt unter seinem neuen Namen „Kirschauer Kuluturschmiede e.V.“ agiert und nun zum Treffpunkt für junge Leute aus Kirschau, Schirgiswalde und umliegender Orte geworden ist, mit neuer Unter-haltungstechnik ausgestattet werden, um seine Angebotspalette noch attraktiver gestalten zu können. Aber auch für das Jahr 2018 steht einiges auf dem Arbeitsplan der Steuerungsgruppe! Schwerpunkt soll die Umsetzung der Ideen der Kinder bilden, die sich mit zahlreichen kreativen Ideen die Verschönerung und Erweiterung ihrer Spielplätze in der Kommune wünschen. Erste Zeichnungen sind schon gemacht und die Mini-ExpertenInnen haben da ganz klare Vorstellungen! Man darf also gespannt sein!

Der Bürgermeister Sven Gabriel plant gemeinsam mit der Steuerungsgruppe, wie es mit dem Jugendclub in Schirgiswalde-Kirschau weitergehen soll.

Als ein erstes ganz konkretes Angebot wird es ab März 2018 einen regelmäßigen Treff für Kinder und Jugendliche in den Nachmittagsstunden im Kirschauer Jugendclub geben. Immer dienstags werden die Räume am Spreeweg – begleitet durch die Volkssolidarität und die Mobile Jugendarbeit – in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr offen stehen. Billard, Dart, Spiele und kreative Angebote stehen zur Auswahl – natürlich aber auch die eigenen Ideen der BesucherInnen! „Es ist wirklich toll, dass die Stadt so intensiv daran arbeitet, auch gerade jungen Menschen solche Chancen zur sinnvollen Freizeitgestaltung und direkten Beteiligung einzuräumen. Diese Möglichkeiten gibt es nicht überall!“, freut sich Candy Winter, Projektleiterin der Mobilen Jugendarbeit, welche von Anfang an Teil der Steuerungsgruppe ist.

 

Weitere Informationen erhält man Frau Candy Winter (Mobile Jugendarbeit Valtenbergwichtel e.V., mobil: 0162-4638230, e-mail: candy.winter@valtenbergwichtel.de)

 

Kinder- und Jugendtreff in Kirschau

ab 6. März 2018 regelmäßig dienstags

15.00 – 17.00 Uhr

(Jugendclub) Spreeweg 1, 02681 Kirschau

 

Zschopau – zum Treffen, Spielen und Tanzen.

Bündnis Südwest|Zschopau - 28. Februar 2018

In der großen Kreisstadt Zschopau sollen Kinder und Jugendliche mehr dazu aktiviert werden, sich lokal einzubringen und die Dinge, mit denen sie unzufrieden sind, zu verändern. Was die jungen Zschopauer zusammen mit den Erwachsenen und ‚Jugend bewegt Kommune‘ daraus gemacht haben, gibt es hier, knapp zusammengefasst.


Die Frage: Was wollen Kinder und Jugendliche in Zschopau überhaupt, welche Ideen haben sie für ihren Ort und welche Projekte möchten sie umsetzen? Um genau dem auf den Grund zu gehen, fand im Mai 2016 eine von der lokalen Steuerungsgruppe geplante Kick- off- Veranstaltung statt. Hier sammelten junge Menschen gemeinsam Ideen, heraus kamen dabei 3 konkrete Projekte:

Die Jugendlichen berieten erst gemeinsam über Ideen..

…dann stellten sie sie vor der Gruppe vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einigen Jugendlichen fehlte ein Raum im innerstädtischen Bereich, welcher ihnen als Treffpunkt dient. Somit stand das erste Vorhaben fest- und das wurde gemeinsam auch direkt angegangen. Den Raum stellte den Jugendlichen das Schloss Wildeck zur Verfügung, dieser wurde noch ausgestattet unter anderem mit reichlich Spielen, einem Tischkicker, einer Musikanlage für Veranstaltungen und – besonders wichtig 😉 – WLAN. Die kreative Ausgestaltung ihre neuen Jugendtreffs nahmen die Jugendlichen dabei selbst in die Hand.

2016 konnten junge Menschen in Zusammenarbeit mit den erwachsenen Akteuren mithilfe eines Sonderfonds jedoch noch ein weiteres Projekt verwirklichen: Im Rahmen des Schloss- und Schützenfests, welches als größtes Volksfest in Zschopau jährlich zahlreiche Besucher anlockt, organisierten einige Jugendliche zusammen eine Jugendbühne. Während des Festes, das vom 26.-28. August 2016 stattfand, konnten einige Schülerbands sowie Nachwuchs- DJs aus Zschopau und Umgebung auftreten und zeigen, was sie draufhaben. Die Programmgestaltung fand in Eigenregie der jugendlichen Organisatoren statt und traf auf großen Anklang aus dem gemischten Publikum. Den detaillierten Programmablauf des Festes gibt es hier: http://www.zschopau.de/medien/47/Dokumente/Veranstaltungen/SSF/2016/Programm%20SSF%202016.pdf 

Im Folgejahr widmeten sich junge Zschopauer einem neuen Event. Unter dem Namen „Play ’n‘ dance“ fand im September 2017 ein Volleyballturnier mit anschließender Disco in der Mehrzweckhalle der Nexö – Oberschule statt. Bereits 2016 bildeten die Schülerräte der Schulen im Ort eine Arbeitsgruppe und planten zusammen, wie die Veranstaltung ablaufen soll. Seit Anfang 2017 trafen sich die Jugendlichen sogar mindestens einmal monatlich, um über alles zu beraten, Entscheidungen zu treffen und Aufgaben zu verteilen. Viel musste dabei bedacht werden: Natürlich das Volleyballturnier an sich, die Mannschaften, die anschließende Disco, aber auch Verpflegung, Werbung und Sponsoren! Unterstützung fand die Jugendgruppe in erwachsenen Akteuren, beispielsweise vom Kreisjugendring Erzgebirge, der Stadtverwaltung oder des Jugendclubs High Point.

Am Tag der Veranstaltung kümmerten sich die Jugendlichen selbst um den Aufbau, die Anmeldung und die Preisvergabe und vieles Weiteres. Beim Turnier traten 6 Mannschaften aus Zschopau, Weißbach, Annaberg und Gornau gegeneinander an, die Siegerehrung wurde durch den Zschopauer Bürgermeister Herrn Sigmund durchgeführt. Gegen 20 Uhr schloss sich dann die Disco an – der 12-jährige Nachwuchs-DJ konnte bis zum Ende der Veranstaltung um 22 Uhr zeigen, was er schon drauf hat.

Bei einem anschließenden Auswertungstreffen der Jugendgruppe „Youth Zschop“ waren sich alle schnell einig: Es soll weitere Events wie dieses geben! Um gemeinsam die nächsten Aktionen zu planen, treffen sich die Jugendlichen nun weiter. Wir sind auf jeden Fall gespannt.

 

 

 

Jugend bewegt Eichigt!

Bündnis Südwest|Eichigt - 27. Februar 2018

Das Leben in Eichigt für Kinder, Jugendliche und Familien attraktiver gestalten und sich für die Interessen junger Menschen stark machen- so lauteten die Ziele der kleinen Gemeinde, als diese im Jahr 2016 im Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘ startete. Was tatsächlich umgesetzt werden konnte, gibt es hier als kleine Zusammenfassung.


Im März 2016 trafen sich Eltern, Kinder und Jugendliche sowie lokale Akteure im Feuerwehrhaus von Eichigt zum ersten Steuerungsgruppentreffen. Zunächst wurde das Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘  vorgestellt, dann gab es eine große Ideensammlung, welche Projekte man im Ort anschieben könnte. Geeinigt wurde sich dabei auf einige konkrete Projektideen, die die Mitglieder der neuen Steuerungsgruppe fortan gemeinsam anpacken wollen.

Das erste Vorhaben der Gemeinde war die Renovierung des Jugendclubs im Ortsteil Pabstleithen-Tiefenbrunn. Gesagt, getan: Mit der Unterstützung einiger Erwachsener wurden die sanitären Anlagen erneuert sowie in den Räumlichkeiten ein wenig gemalert, sodass dieses Projekt gemeinsam sehr schnell in die Tat umgesetzt werden konnte. Zwischenzeitige Konflikte mit dem Nachbarverein konnte die Jugendgruppe auch lösen, indem sie sich nach einem klärenden Gespräch eine neue Clubordnung gaben.

Außerdem wurde der Jugendclub des Ortsteiles Bergen in gemeinsamer Arbeit erweitert, indem der Nachbarraum renoviert und ein Zugang vom bestehenden Raum aus geschaffen wurde.

„Der Raum ist regelrecht super! Den wollen wir auf jeden Fall!“

– Jugendlicher nach der Besichtigung des Jugendclubs

 

Die Fertigstellung des gesamten Jugendzentrums verzögerte sich zwar, doch die Gemeinde Eichigt bot sich bei der Fertigstellung bzw. Unterstützung bei den grundlegenden Baumaßnahmen an. Bei einer Ideen- und Beteiligungswerkstatt im November 2017 wurde den Jugendlichen der aktuelle Stand präsentiert. Einige der Jugendlichen wollen nun weiter an dem Projekt arbeiten und die Räume nach ihren Vorstellungen gestalten.

Im Rahmen der Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ konnte in Eichigt sogar ein dritter Jugendclub neu eröffnet werden. Der JC Eichigt musste kurz vorher durch eine Anwohnerproblematik geschlossen werden, konnte nun aber zusammen mit Jugendlichen und Erwachsenen neu hergerichtet werden und freut sich nun über neue Besucher.

Aber auch die Jugendfeuerwehr in Eichigt konnte gemeinsam mehrere Projekte in die Tat umsetzen. Anlässlich ihres 20 jährigen Bestehens wurde im Mai 2016 gemeinsam in den Freizeitpark in Plohn gefahren. Die Kinder und Jugendlichen sowie einige Eltern und Geschwister konnten sich also den ganzen Tag lang nach Belieben austoben. Bilder von dieser Aktion sowie anderen Aktionen der Jungen Feuerwehr gibt es hier: http://jfw-eichigt.de/Bildergalerie

Zum Abschluss des Jahres 2016 gab es im Dezember sogar noch eine kleine Abschlussveranstaltung, bei der sich die einzelnen Gruppen ihre bisher umgesetzten Projekte präsentierten und ishc gegenseitig über neue Vorhaben austauschten.

Im zweiten Jahr der Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ wurden nicht nur die bereits begonnenen Vorhaben weitergeführt und ausgebaut- die Gemeinde Eichigt bekam 2017 des Weiteren einen Sonderfond, mit welchem sie den Spielplatz im Ortsteil Bergen komplettieren konnte. Bei der Ideen- und Beteiligungswerkstatt im November trommelten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen, um darüber zu beratschlagen, welches Spielgerät dafür angeschafft werden soll. Schließlich stand der Entschluss fest: Eine Nestschaukel soll es sein, natürlich mit Fallschutzmatten. Auch bei der Umsetzung dieser Idee waren die Kinder und Jugendlichen beteiligt. Außerdem soll der Zaun durch eine gemeinsame „Hundertwasser“-Graffiti- Aktion verschönert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Angebote für die Jugend in Stützengrün!

Bündnis Südwest|Stützengrün - 22. Februar 2018

Stützengrün beschäftigt sich seit geraumer Zeit damit, die Kinder und Jugendlichen des Ortes mehr zu beteiligen und ihnen mehr Freiraum zu geben, um ihre Heimat mitgestalten zu können. Im Jahr 2016 startete die Gemeinde dazu in den Prozess von ‚Jugend bewegt Kommune‘ – und in dieser Programmlaufzeit von zwei Jahren konnte bereits einiges angeschoben werden.


Nachdem sich Anfang 2016 in Stützengrün eine aus lokalen Akteuren bestehende Steuerungsgruppe zusammengesetzt hatte, wurde gemeinsam über die ersten Schritte im Prozess beraten. Wie kommt man mit den Kindern und Jugendlichen vor Ort in Kontakt und wie bringt man ihre Visionen für die Gemeinde in Erfahrung? Geeinigt wurde sich schließlich auf einen „Kids & Teensday“, einem Tag der Vereine. Am 18. Juni trommelten sich auf dem Gelände der Stützengrüner Grundschule also zahlreiche Kinder und Jugendliche sowie Akteure aus der Kinder- und Jugendarbeit zusammen und tauschten sich gegenseitig aus. Eröffnet wurde diese Veranstaltung durch die Schülerband und den lokalen Sportverein. Zentraler Inhalt des Kids & Teensday’s war ein Kinder- und Jugendbeteiligungsworkshop, in welchem die jungen Menschen ihre Ideen und Wünsche für ihre Gemeinde formulieren und anschließend öffentlich präsentieren konnten. Aus den vielen Anregungen bildeten sich schlussendlich zwei Arbeitsgruppen.

Eine Sache, bei der sich sehr viele Jugendliche einig waren, war der Wunsch nach einem Jugendraum, in welchem man sich ungestört treffen und gemeinsame Sachen unternehmen kann. Die Steuerungsgruppe nahm sich diesem Projekt auch direkt an. Ein geeigneter Raum musste also her! Gemeinsam mit der Jugendgruppe wurden verschiedene Räumlichkeiten im Ort besichtigt, bis schließlich ein passender Raum gefunden wurde: Der Sportverein Stützengrün Hundshübel e.V. stellte den Jugendlichen einen Raum seines Sportlerheims zur Verfügung, den sie von nun an nach ihren Vorstellungen gestalten und nutzen dürfen. Mithilfe der Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ konnte der Raum mit Beamer und Leinwand, einer TV-Anlage, einem Sofa und Spiele-Konsole ausgestattet werden. Die feierliche Eröffnung fand am 15. September statt. Verwaltet und in Schuss gehalten wird das neue Jugendzentrum in Eigenverantwortung der Jugendlichen selbst.

Das zweite Projekt, mit dem 2016 begonnen wurde, war der Wunsch nach mehr Aktivitäten für die kleinsten Bewohner Stützengrüns. Dazu entstanden Lego-Nachmittage, die mittlerweile regelmäßig im Bürgerhaus der Gemeinde stattfinden. Dafür wurde extra ein Repertoire an verschiedensten Lego-Bausteinen zur Verfügung gestellt, sodass sich Groß und Klein zum gemeinsamen Lego-Bauen treffen können. Diese Nachmittage trafen in der Gemeinde auf große Resonanz und sollen weitergeführt werden. 2017 wurde das Projekt insofern ausgebaut, dass nun der Fokus darauf liegt, dass sich auch Eltern und Großeltern mit den Kindern treffen und ins Gespräch kommen können.

Außerdem konnten im zweiten Jahr der Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ weitere Wünsche der Kinder und Jugendlichen im Ort umgesetzt werden. So konnte auch der Raum der Jugendfeuerwehr, welcher als wichtiger Treffpunkt dient, besser ausgestattet werden. Auch der lokale Ski-Verein kann sich freuen: Ganze drei neue Ski-Roller wurden angeschafft! In diesen Prozessen berieten sich die erwachsenen Akteure natürlich eingängig mit den Jugendlichen über die möglichen Anschaffungen und packten die Umsetzung gemeinsam an.

Wir bleiben auf jeden Fall gespannt auf die nächsten Projekte, die die Stützengrüner Jugendlichen gemeinsam mit den Erwachsenen auf die Beine stellen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Was wollen Jugendliche für Roßwein?

Bündnis Süd|Roßwein - 2. Februar 2018

In Roßwein hatten Jugendliche schon klare Vorstellungen, was sie sich für ihren Ort wünschen – und mit Unterstützung von ‚Jugend bewegt Kommune‘ konnten sie auch schon erste Ideen umsetzen..


Sie wollen jungen Menschen in Roßwein mehr Beteiligungsmöglichkeiten geben und den Ort attraktiver für sie gestalten- da sind sich die lokalen Akteure der Kleinstadt einig. Aber was wollen die Kinder und Jugendlichen hier eigentlich verändern?

Um die Bedarfe und Ideen von der jungen Zielgruppe zu erfassen, entwickelte die neu gebildete Steuerungsgruppe im Ort einen Fragebogen. Dieser wurde an die Steuerungsgruppenmitglieder, wie beispielsweise Lehrer und Hortleiter weitergegeben, damit diese sich in Schule, Hort und Sportvereinen mit jungen Menschen über deren Wünsche und Meinungen austauschen konnten. Die Resonanz darauf war groß: Die befragten Kinder und Jugendlichen brachten viele verschiedene Aspekte und Ideen ein und einige kamen sogar zum nächsten Steuerungsgruppentreffen. Hier wurden die Vorschläge dann gemeinsam mit den Erwachsenen konkretisiert und ausgewählt, welche Projekte realistisch umsetzbar sind. Geeinigt wurde sich schließlich auf zwei wesentliche Vorhaben.

„In Roßwein fehlt ein Kino!“

Früher existierte im Ort ein Kino, aber das ist längst abgerissen worden. Jetzt hatten einige Jugendliche die Idee, mehrere Kinonachmittage zu veranstalten. KAR (kurz für ‚Kino-Auferstehung-Roßwein), so heißt die Gruppe von Jugendlichen, die das Ganze in die Hand genommen hat. Der erste Kinonachmittag fand bereits Ende 2016 statt. Am 04.Dezember haben sich alle, die wollten im Kirchgemeindehaus gemeinsam den Hollywoodfilm ‚Charlie und die Schokoladenfabrik‘ angesehen. Die Gruppe KAR kümmerte sich dabei selbst um die Bestuhlung, die benötigte Technik und das Popcorn. Sogar Werbeplakate entwarfen die Jugendlichen, um ihre Veranstaltung bekannt zu machen. Kinonachmittage wie solche sollen in kommender Zeit auch öfter in Roßwein stattfinden, dabei ist sich die KAR sicher.

„Wir wollen den Sputnik wiederbeleben!“

Auf dem Areal am Lindenhof in Roßwein stand früher ein Spielplatz, der jedoch durch die Fluten 2002 und 2013 ziemlich mitgenommen wurde. Deshalb wurde er abgerissen und an einer anderen Stelle neu aufgebaut. Die nun relativ leere und heruntergekommene Fläche – das ‚Sputnik-Areal‘ – könne doch als Treffpunkt für Jugendliche genutzt werden, meinten einige junge Menschen im Ort. Deshalb bildete sich auch zu diesem Projekt eine Jugendgruppe, die die Gestaltung und Planung übernimmt. Dabei hatten sie auch einige konkrete Wünsche: Freies WLAN soll es geben, genauso wie eine Hütte bzw. einen Unterstand. Und eine ‚Lümmelfläche‘ am alten Sandkasten. Gemeinsam mit dem Bauhof konnte bereits eine Überdachung der Sitzgruppe errichtet werden. Die weiteren Vorhaben sind noch in Arbeit, aber die Jugendgruppe ist guter Dinge, dass das Sputnik-Areal bald ein beliebter Jugendtreff wird.

 

Was lief in Elstra?

Bündnis Ost|Elstra - 2. Februar 2018

Die Stadt Elstra arbeitet seit mehreren Jahren daran, Kinder und Jugendliche im Ort mehr zu beteiligen. Eine kleine Zusammenfassung davon findet ihr hier.


Gemeinsam mit dem Netzwerk für Kinder- und Jugendarbeit sind in Elstra seit 2012 verschiedene Projekte zur Kinder- und Jugendbeteiligung entstanden. Ausgehend von einem Jugendforum, bei welchem junge Menschen ihre Vorstellungen vortragen konnten. Daraus ging beispielsweise das Planspiel „Stadtrat für einen Tag“ für die 9. Klassen der Oberschule Elstra, welches seitdem jährlich stattfindet.

Seit 2016 geht die Stadt noch einen Schritt weiter in Richtung Jugendbeteiligung: Zusammen mit ‚Jugend bewegt Kommune‘ stellt sie der neu gegründeten Jugendvertretung des Ortes jährlich einen Fonds zur Verfügung. In einer Vergabeveranstaltung werden dafür einmal im Jahr verschiedene Ideen für Projekte vorgestellt, über die die Jugendlichen dann abstimmen und schließlich entschieden, für welche Konzepte das Geld ausgegeben wird. Im Jahr 2016 konnte dadurch eine Bandbreite an Ideen verwirklicht werden:

Eine Jugendliche hatte zum Beispiel die Idee, in Elstra eine Mini-Bibo in einer Telefonzelle aufzubauen. Der Jugendgruppe gefiel dieser Vorschlag und so wurde die kleine Tauschbücherei  gemeinsam auf dem Markt errichtet. Die Telefonzelle hat immer geöffnet und bietet die verschiedensten Geschichten für Groß und Klein.

Außerdem fand 2016 zum ersten Mal ein Schlammfußballturnier im Ort statt. Und das kam so gut an und machte allen Spaß, dass es im nächsten Jahr gleich nochmal durchgeführt wurde! Gespielt wurde um den begehrten Wanderpokal, für den sich bis zu sieben Mannschaften vor begeistertem Publikum in den Matsch schmissen.

Auch konnte die Holzbrücke über der Elsterquelle erneuert sowie die örtliche Kita mit einer Anlage für ihr Musikzimmer ausgestattet werden. Des Weiteren wurde mit einem Teil des Fonds das jährlich stattfindende Kindercamp des Jugendclubs unterstützt. Etwa 70 Kinder aus Elstra, Kamenz und sogar Dresden trommelten sich im Juni zusammen und machten ein Lgaerfeuer, eine Nachtwanderung und aßen Knüppelteig –  und dieses Mal gab es sogar einen Überraschungsausflug mit dem Bus.

Als langfristiges Projekt haben sich die Jugendlichen aus Elstra auf eine Dirt-Bike-Strecke geeinigt. 2016 wurde dafür bereits das Areal von 2000 Quadratmetern zur Verfügung gestellt.

Im zweiten Jahr der Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ gab es zunächst viel Austausch zwischen den Akteuren der Steuerungsgruppe von Elstra und der Jugendvertretung.  Die Erwachsenen konnten sich ein Bild von der Arbeit der Jugendlichen machen und in weiteren Treffen entwickelten sie beispielsweise gemeinsam die Richtlinien für die Vergabe des jährlichen Fonds. Die 2. Vergabeveranstaltung fand dann im Frühjar 2017 statt, wie auch letztes Jahr entschied die Jugendvertretung demokratisch über die Aufteilung des Geldes. Ganze 3.500€ standen ihnen dabei zur Verfügung.

Die ausgewählten Projekte wurden dann im restlichen Teil des Jahres von den Jugendlichen selbst umgesetzt. Wie bereits erwähnt fand das zweite Schlammfußballturnier in Elstra statt, und das Kindercamp wurde wieder unterstützt. Aber auch die Jugendabteilung des örtlichen Sportvereins, die Abteilung Downhill, wurde weiterentwickelt und bekam von dem Geld drei Mountainbikes.

Für die geplante Dirt-Bike-Strecke sind weitere Materialien besorgt worden, sodass sich die Bewohner in der kommenden Zeit an den Bau des Parcours machen können.

Die Jugendvertretung trifft sich als nächstes am 08. Februar, um sich gemeinsam über erste Ideen für 2018 auszutauschen. Dazu sind alle Interessierten natürlich auch herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet ihr auf facebook: https://www.facebook.com/events/375054492851255

Und auch hier: https://www.mein-elstra.de/event/ideenfindung-projekte-jugendvertretung/

Wir sind auf jeden Fall gespannt, was die Jugendlichen in Elstra in diesem Jahr bewegen werden!

 

 

 

 

 

 

Neuer Schulhof für OS Leisnig!

Bündnis Süd|Leisnig - 31. Januar 2018

Leisnig startete 2015 im Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘ mit dem Vorhaben, den Schulhof der Oberschule etwas schöner zu gestalten. Und dadurch wurde er gleich komplett umgekrempelt.


Das Gelände um die Oberschule in Leisnig besteht aus einem unteren und einem oberen Schulhof, welche beide für 20 Jahre relativ unverändert geblieben sind. Genau das wollten Jugendliche der Schule jetzt aber ändern.

Dazu gründete sich im Sommer 2015 der Neigungskurs „Schulhof“, in welchem Schüler der 8.Klassen mit Unterstützung von ‚Jugend bewegt Kommune‘ den Ist-Zustand des Geländes erfasst haben. Gemeinsam wurde der Schulhof genauestens vermessen, skizziert und mittels Fotos dokumentiert. In Gruppen arbeiteten die Jugendlichen dann an innovativen Ideen für die Verschönerung des Gebiets. Geeinigt wurde sich dann auf Baumbänke und Sitzbalken, die den Schulhof vor allem erholsamer machen sollen. Also recherchierten die Schüler/innen zu verschiedenen Optionen, Materialien und Preisen.

Die Ergebnisse des Neigungskurses „Schulhof“ waren der Auslöser für den Beschluss, doch gleich den kompletten Schulhof neuzugestalten, inklusive neuer Sport- und Spielanlagen. Finanziert wurde das Ganze durch „Brücken in die Zukunft“, einem Investitionspaket des Freistaates Sachsen. Dadurch weitete sich das Projekt neuer Schulhof auch auf die gesamte Schülerschaft aus, die gemeinsam mit Lehrern, der Direktorin und der Stadtverwaltung das neue Konzept für das Gelände planten. In einem Galerie-Rundgang wurden die zahlreichen Präsentationsvorschläge gezeigt und anschließend zusammen festgelegt, wie die Präsentation auf den Schautafeln aussehen soll. Das endgültige Konzept arbeitete dann ein Architekt aus, der es dem Schülerrat der Oberschule vorstellte.

Der neue Schulhof wurde im Sommer 2017 gebaut, und seit dem neuen Schuljahr kann er auch von allen Schüler/innen genutzt werden. Er besteht aus aktiven und ruhigen Elementen und bietet Kindern und Jugendlichen jede Menge neue Beschäftigungsmöglichkeiten zum Austoben und Entspannen.

 

 

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