Brandis 2015 und weiter

Nachdem der Fond für mehrere kleinere Projekte im Vorjahr auf große Resonanz gestoßen ist, beschloss die Steuerungsgruppe der Stadt Brandis, diesen auch für 2015 weiterzuführen. Unter dem Titel : „3000€ für Eure Ideen“ konnten sich wieder zahlreiche Gruppen mit ihren Projektideen um eine Förderung. In einer Jury- Sitzung im Juni wurden schließlich einige davon ausgewählt.


 

  • Über eine Förderung konnte sich unter anderem das Projekt „Kicker für Knirpse“ freuen: Mit dem Namen „Anpfiff zweite Halbzeit“ werden die Kinder der örtlichen Kitas weiterhin spielerisch mit den Jugendspielern an den Fußball herangeführt.

 

  • Auch das Projekt „Zukunft gemeinsam gestalten“ konnte finanziell unterstützt werden. Im Rahmen des Schüleraustauschs zwischen Brandis und Lehavim (Israel) wollten Jugendliche gemeinsam eine Skulptur herstellen, die ihre Gedanken zu dem Thema darstellt. Unterstützung gab es von einem in Leipzig lebenden israelischen Künstler.
  • In Beucha gingen Kinder und Jugendliche zusammen „Mit Streetart gegen Graffiti“ an:  Gemeinsam mit der Künstlerin Ulrike Korn verschönerten sie ein Trafohäuschen mit Mosaik und Farbe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Mit einem weiteren Teil des Fonds wurde „Kellerkunst“ gemacht – Wände des Kellergangs im Gymnasium, der zum Schulclub und zur Bibo führen, wurde durch die Schüler und Schülerinnen mit eigenen Gemälden belebt.

 

 

 

 

  • Außerdem stellten die Schüler und Schülerinnen der Oberschule Brandis das Projekt „Drogen…was für ein Theater“ auf die Beine. Im November 2015 führte ein Theaterensemble das Stück “ Drogen- von Gras zu Crystal“auf, danach gab es eine Gesprächsstunde mit den Schauspielern und Schauspielerinnen über den Inhalt des Stücks. Etwa 60 Gäste nahmen an dieser Veranstaltung teil. Im Rahmen des Projekts fanden außerdem Autorenlesungen sowie eine Umfrage zum Thema „Drogen“ statt.

 

  • „Brandis wird bunt“ – unter diesem Motto trommelten sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Brandis zusammen und sprayten gemeinsam die Wand zwischen Gymnasium und Oberschule. Ein Teil des farbenfrohen Ergebnisses ist hier zu sehen:

 

Außerdem wurde am 25.Juni die durchgeführte Lebensweltanalyse im Rahmen einer Veranstaltung im CVJM Brandis ausgewertet. Auswertung der Lebensweltanalyse auf Veranstaltung im CVJM Brandis. Dazu gab es Grillen und Spiele.

Der Sonderfonds 2016

Im Jahr 2016 fand in Brandis im Rahmen eines Sonderfonds von ‚Jugend bewegt Kommune‘ ein Public Viewing statt. Ungefähr 85 Jugendliche und Erwachsene sahen sich im Parkschlösschencafé den Film „Der schwarze Nazi“ an. Im Anschluss daran wurde gemeinsam mit dem Regisseur Karl Friedrich König und dem Hauptdarsteller Aloysius Itoka über ‚Deutsch-sein‘, Identität und Rassismus diskutiert. Grundlage dafür bat auch ein von einigen Jugendlichen entwickelter Fragebogen zu diesen Themen.

Das Projekt wurde von einer Planungsgruppe, bestehend aus Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums, der Oberschule und Schulsozialarbeiter*innen, auf die Beine gestellt. In regelmäßigen Treffen wurde alles geplant, vorbereitet sowie der Fragebogen entwickelt, sodass diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg wurde und die Gäste zum Nachdenken anregte.

 

Was im Jahr 2014 in Brandis angeschoben wurde, gibt es hier.