Jugend bewegt Bannewitz: Auf dem Weg zur Jugendrechtskonvention

Will die Jugend in Bannewitz mitgestalten? Und wie gut fühlen sich die jungen Leute in der Gemeinde integriert? Das wollte die Rathausspitze herausfinden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung wurden daher 950 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 22 Jahren angeschrieben, die in der Gemeinde wohnen. Immerhin 150 Antworten trafen daraufhin wieder im Rathaus ein.

Das Ergebnis der Befragung zeigte vor allem eines: Der Großteil der jungen Leute ist glücklich in Bannewitz und begrüßt den guten Zusammenhalt. In Bannewitz sei bereits einiges für Kinder und Jugendliche getan worden.

Ziel der Rathausspitze ist es nun zu überlegen, wie die jungen Leute erreicht und damit besser informiert und eingebunden werden können. Immerhin mehr als die Hälfte der Jugendlichen, die sich an der Umfrage beteiligten, besuchen ein Gymnasium. Das heißt, sie wohnen zwar in Bannewitz, gehen aber nicht in der Gemeinde zur Schule. „Das zeigt, dass das Interesse an ihrem Heimatort groß ist“, sagt Heiko Wersig von der Gemeindeverwaltung. Nun müsse überlegt werden, wie die jungen Leute besser in das kommunale Geschehen eingebunden werden können, erklärt er. Im Herbst will die Gemeinde eine sogenannte Jugendrechtskonvention verabschieden und darin begründet sehen, wie junge Leute zu integrieren sind.

 

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