Lokalneuigkeiten

Pulsnitz – kann mehr als nur Pfefferkuchen..

Bündnis Ost|Pulsnitz - 31. Januar 2018

Pulsnitz wurde 2015 und 2016 durch das Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘ gefördert. Was sich in dieser Zeit im Ort getan hat, gibt es hier als Zusammenfassung.


Die Etablierung von Jugendbeteiligung, und zwar in konstanter Form- so lautete das Ziel, das sich die Stadt Pulsnitz im Prozess mit ‚Jugend bewegt Kommune‘ gesetzt hat. Und dazu konnten schon 2015 einige Projekte umgesetzt werden.

Zum Einen fanden im Ratssaal des Ortes drei Demokratieplanspiele statt. Im ersten Teil hatten die Schüler der 9. Klasse die Gelegenheit, mit Kommunalpolitikern über ihre Vorstellungen und Meinungen zu reden und ihnen dadurch die Jugendperpektive näherzubringen. Im zweiten Teil durften die Jugendlichen dann sogar selbst ‚Stadträte spielen‘ und erleben, wie ein Demokratieprozess abläuft. Diese Planspiele sind inzwischen jährlich für alle 9.Klässler der OS Pulsnitz ermöglicht worden.

Um die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen im Ort erstmal zu sammeln, gründeten sich in diesem Jahr außerdem zwei Jugendforen für die Ortsteile Pulsnitz und Oberlichtenau, die genau das getan haben. Bei dieser Bedarfsanalyse enstanden einige realistische Projektideen, an welchen die Jugendlichen gemeinsam mit lokalen Akteuren weiterarbeiteten.

Ein Projekt davon war zum Beispiel der Bau einer Dirt-Bike-Strecke, der im Rahmen eines internationalen Workcamps umgesetzt wurde. Jugendliche aus Pulsnitz und Umgebung arbeiteten zusammen mit Jugendlichen aus aller Welt an Rampen, Kurven und Hügeln. Durch dieses interkulturelle Projekt haben junge Leute jetzt nicht nur eine coole neue Freizeitmöglichkeit im Ort, sondern konnten auch Kontakte zu Gleichaltrigen aus anderen Ländern knüpfen und sich austauschen.

Außerdem bildete sich 2015 eine Jugendgruppe als Jugendvertretung für Pulsnitz, die ab 2016 einen jährlichen Fonds von jeweils über 1000€ zur Verfügung hat. Dieses Geld verwalten die Jugendlichen selbstständig und können demokratisch darüber entscheiden, welche Projekte sie umsetzen möchten.

Damit sich Jugendliche aus Pulsnitz unabhängig von Zeit und Ort über ihre Bedarfe und Vorstellungen austauschen können, wurde sogar eine Online-Plattform auf der Website „Y-Part“ gegründet. Hier können junge Leute also ihren Senf zu Dingen abgeben und dadurch an Entscheidungen mitwirken, gleichzeitig werden hier die Aktionen der Jugendvertretungen präsentiert und für alle sichtbar gemacht.

2015 wurden außerdem die örtliche Jugendfeuerwehr sowie die Band der Jungen Gemeinde technisch ausgestattet. Aber auch die Pfadfinder konnten sich freuen: Für sie wurde Material beschafft, um das Gelände für ein Projekt auszuleuchten.

Und im Jahr 2016 ging es in Pulsnitz genauso erfolgreich weiter…

Die Jugendvertretung hatte ihren ersten Fonds von rund 1000€ zur Verfügung und es wurde nach einer erneuten Bedarfsanalye darüber abgestimmt, was mit dem Geld im Ort gemacht wird. Herausgekommen sind dabei mehrere Projekte: Zum Einen fand Ende Oktober ein Nachwuchsbandcontest im Ort statt. Außerdem konnte der Jugendtreff in Oberlichtenau renoviert werden. Weitere umgesetzte Projekte waren unter anderem ein Workshop zum Instrumentenbau, Zubehör für eine Bogenschießanlage der Pfadfindert und die Ausstattung der Jugendfeuerwehr mit Freizeitangeboten.

Jugendliche in Pulsnitz werden Dank des Jugendfonds also auch in den kommenden Jahren zahlreiche Projekte umsetzen können, um ihren Ort attraktiver und aufregender zu gestalten. Die Jugendvertretung findet ihr auch auf facebook: https://www.facebook.com/JugendvertretungPulsnitz/?hc_ref=ARR_IyW8CjEXSNj2-47BOC44wZ4tFyVoBQN9Id4phni0Gx3rXbnSIe6IEaMnyuBeSHo

Projekte in Kreba-Neudorf

Bündnis Ost|Kreba-Neudorf - 29. Januar 2018

2015 startete die kleine Gemeinde Kreba-Neudorf im Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘ – und hatte dabei schon konkrete Projekte im Blick, die im Ort angeschoben werden müssen..


Der Anlass, aus dem sich Kreba-Neudorf bei ‚Jugend bewegt Kommune‘ beworben hat, waren Schüler der örtlichen Grundschule. Sie wandten sich an Bürgermeister Dirk Naumburger und beklagten sich über den schlechten Zustand des Bolzplatzes an ihrer Schule. Daraus ergab sich schnell das Ziel für 2015.

Die Gemeinde  beschloss, im ersten jahr der Förderung das Minifußballfeld der Schule zu erneuern. Das schließt auch ein neues Gerätehaus sowie die Fahrradständer ein. Und da die Kinder und Jugendlichen in Kreba-Neudorf selbst am besten wissen, was sie brauchen und klare Vorstellungen haben, wie der neue Platz auszusehen hat, hatten sie natürlich auch viel bei ihrem Projekt mitzureden. So wurden zwei Vierklässler als Vertreter ihrer Mitschüler gewählt, die in die lokale Steuerungsgruppe eintraten und  den Erwachsenen, die für Planung und Bau verantwortlich sind,  ihre Ideen vorstellten. Einen Holzfußboden soll es geben, genauso wie Blumenkästen! Gemeinsam durften Kinder und Jugendliche dann aus einem Katalog ihr gewünschtes Gerätehaus aussuchen. Das ausgewählte Haus wurde schlussendlich bestellt und auf dem Schulhof aufgebaut. Das Einräumen wurde von den Schülern selbst übernommen. Für die weitere Sanierung des Fußballfeldes konnten sich schon viele Sponsoren finden, die den Bau finanziell unterstützten, sodass das fertige Minifußballfeld jetzt steht!

Auch ein zweites kleines Projekt konnte 2015 noch verwirklicht werden: An der Bushaltestelle im Ort wurden überdachte Fahrradständer errichtet. Dafür kamen zwei Jugendliche als Vertreter des Jugendclubs in die Steuerungsgruppe und halfen bei der Planung. Die Fahrradständer wurden Ende 2015 bestellt und Anfang 2016 an der Haltestelle aufgebaut.

Auch für das Jahr 2016 nahm sich Kreba-Neudorf neue Projekte vor. Diesmal wurden sich der Jugendclub und das Sommerfest  vorgeknöpft..

Im Jugendtreff der Gemeinde gab es bisher keine ordentliche Heizung, und für das elektrische Heizen entstanden jährlich viel zu hohe Kosten. Außerdem bildete sich bereits Schimmel. Deshalb wurde beschlossen, die Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ in diesem Jahr in einen Kaminofen und einen Schornstein für den Jugendclub zu stecken. Die Jugendlichen des Clubs hatten dabei einen großen Eigenanteil: Sie holten selbst alle nötigen Informationen, wählten das passende Angebot für Kamin und Schornstein aus und waren auch an der Errichtung des Schornsteins beteiligt. Unterstützt wurden sie dabei von der Firma „Ofenbau Spinde“ aus Kreba-Neudorf.

Außerdem konnte 2016 ein großes Kinderfest im Rahmen des 69. Sommer-, Sport- und Parkplatzes stattfinden! Vom 28.-31. Juli gab es zahlreiche kostenlose Aktivitäten und Attraktionen für Kinder und Jugendliche. Der Jugendclub veranstaltete ein Open-Air-Kino, außerdem gab es eine riesige Tanzshow mit über 100 Mitwirkenden. Am Samstag, den 30.Juli fand dann das eigentliche Kinderfest statt- und das hatte einiges zu bieten: Zaubershow, Aquakugeln, eine Hüpfburg, Kletterwand, Glücksrad, Kinderschminken, … Hier war für jedes Kind etwas dabei. Das Sommer-, Sport und Parkfest gilt als das Highlight des Jahres in Kreba-Neudorf, mehr als ein Viertel der Bewohner beteiligt sich daran und hilft dabei, dass alle Spaß haben. Das Kinderfest wurde durch einen Sonderfonds von ‚Jugend bewegt Kommune‘ finanziert und stieß von vielen Seiten auf Begeisterung, natürlich vor allem bei Kindern und Jugendlichen.. 🙂

 

 

 

 

 

 

Jugendclub in Hainichen!

Bündnis Süd|Hainichen - 26. Januar 2018

In Hainichen waren sich Kinder und Jugendliche schon früh einig, dass ein Jugendclub fehlt. Und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


Nachdem 2014 in Hainichen eine dreimonatige Bedarfsanalyse für Kinder- und Jugendliche durchgeführt wurde, war ziemlich schnell klar: Im Ort fehlt eine zentrale Einrichtung für Jugendliche. Um das zu ändern, bewarb sich die Kleinstadt bei  ‚Jugend bewegt Kommune‘ und startete im Jahr 2015 in diesem Prozess. Ziel war es von Anfang an, einen Jugendclub einzurichten, der ein breit gefächertes Angebot für Kinder und Jugendliche bereitstellt. Nachdem sich im Mai eine lokale Steuerungsgruppe bildete, gab es im Juli 2015 eine erste Zusammenkunft von Jugendlichen in der Oberschule Hainichen. Hier brachten sie gemeinsam ihre Schwerpunkte und Vorstellungen zu Papier. Einen Fitnessraum soll es geben, genauso wie eine Fahrradwerkstatt und einen Kinoraum. Es wurde sogar schon ein Konzept für die Finanzierung entwickelt.

 

        Was brauchen wir? Wer macht was?

                 Die Planung des Clubs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das fertige Konzept wurde anschließend auf der Stadtratssitzung im November vorgestellt. Drei Jugendliche, die an der Planung beteiligt waren, präsentierten den Stadträten stolz ihre Idee – und diese wurde schlussendlich angenommen. Auch das Gebäude für den Club stand schon fest: Das Haus auf der Wiesenstraße 12 in Hainichen soll es werden, vor ein paar Jahren wurde es bereits als Hort genutzt und bis Anfang 2016 war hier vorübergehend die Kindertagesstätte „Springbrunnen“ eingezogen, bevor die ein neues Gebäude bekam. Das wiederrum bedeutete für die etwa 25 Jugendlichen im Alter von 16-25 Jahren, dass neben vielen anderen Arbeiten im Gebäude auch die sanitären Einrichtungen noch umgebaut werden müssen. Im März 2016 bildete sich extra ein Clubrat, der den Umbau koordinierte. Durch das große Engagement der Jugendlichen, die sehr viel Eigenleistung in ihr Projekt investiert haben sowie der Unterstützung durch das Projekt „KONTRAST“ des Landkreises Mittelsachsen konnte der Jugendclub recht zügig gebaut und eingerichtet werden. Am 16. Juni wurde das Gebäude an die Jugendgruppe übergeben, wie man auf dem unteren Bild sehen kann:

 

             Die Jugendlichen unterschreiben den Nutzungsvertrag

 

Ab jetzt haben Kinder und Jugendliche in Hainichen also einen Jugendclub, der sich über eine komplette Etage erstreckt und jede Menge Möglichkeiten für Freizeitbeschäftigungen aller Art bietet.

Börnichen- es hat sich viel getan:

Börnichen|Bündnis Südwest - 25. Januar 2018

Börnichen war 2015/16 Teil des Programms ‚Jugend bewget Kommune‘. was in dieser Zeit im Ort verwirklicht werden konnte, gibt es hier als kleine Zusammenfassung.


2015 startete Börnichen in den Prozess, die Gemeinde attraktiver für Kinder und Jugendlichen zu gestalten und Beteiligungsstrukturen für sie zu schaffen. Aber bevor das gelingen kann, muss man erst wissen, was sich diese Zielgruppe im Ort überhaupt wünscht.

Nachdem sich eine lokale Steuerungsgruppe aus verschiedensten Vertretern vor Ort gründete, wurde gemeinsam ein Event geplant, an dem man mit den Kindern und Jugendlichen in Börnichen ins Gespräch darüber kommt, was sie mögen, was sie nicht mögen und welche Ideen sie zur Verschönerung der Gemeinde haben. Genau das fand dann am 21. Juni 2015 statt: Am „Kinder- und Jugendtag“ versammelten sich auf dem Festplatz insgesamt ungefähr 80 Anwohner, von Kindern und Jugendlichen über ihre Eltern bis zu anderen Interessierten. Hier gab es zum Einen ein abwechslungsreiches Programm der zahlreichen Vereine des Ortes, die den Gästen präsentierten, was man alles in Börnichen tun kann. Das Angebot reichte von Schach, Fußball über reiten, tanzen und gärtnern bis hin zur Jungen Gemeinde und Seifenkistenrennen. Zum Anderen fanden aber auch 3 Workshops statt, in denen die Kinder und Jugendlichen aufgeteilt nach Altersgruppe ihre Meinungen und Vorstellungen für ihre Gemeinde entwickeln konnten, frei nach dem Motto „Bewege du Börnichen!“. Bei diesen Workshops kamen einige realistische und auch weniger realistische Projektideen heraus, mit denen sich die Steuerungsgruppe in weiteren Treffen beschäftigte.

Der Kinder- und Jugendtag

Die Kinder präsentieren ihre Ergebnisse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Idee, die sich im Kick-off am meisten herauskristallisiert hat, war der Bau einer Dirtbikestrecke in Börnichen. Zusammen mit Kindern und Jugendlichen setzten sich erwachsene Akteure an die Planung- und begannen kurz danach gleich mit der Umsetzung.

Die Dirtbikestrecke soll auf dem Platz hinter der Turnhalle im Ort angelegt werden- so viel stand schon fest. Gemeinsam mit dem BMX-Experten Steve Fleischer planten Kinder, Jugendliche und Erwachsene den Parcours, der hier entstehen wird. Hügel, steile Kurven, Sprünge, Buckelpisten- alles dabei, damit sich begeisterte Fahrer hier richtig auspowern und neue Tricks ausprobieren können. Ende 2015 wurde zusammen mit der Umsetzung der Strecke begonnen und im neuen Jahr, nach einer Winterpause, tatkräftig daran weitergearbeitet. So konnten bereits verschiedene Elemente angelegt und auch ausprobiert werden.

Die Dirtbikestrecke war aber nicht die einzige Idee, die am Kinder- und Jugendtag zum Ausdruck gebracht wurde:

Kinder und Jugendliche wünschten sich außerdem vielfach, dass der örtliche Fußballplatz repariert und verschönert wird. 2015 wurde bereits das dafür benötigte Material besorgt, sodass alle Beteiligten im Jahr 2016 richtig loslegen konnten. Zusammen wurden die Tore mit neuen Netzen ausgestattet, gedüngt und Grassamen gesät. Außerdem wurden die Schaukelbretter im Ort erneuert und mehrere Fahrradständer angeschafft.

Da das 2015 stattgefundene Kinder- und Jugendfest in Börnichen auf so positive Resonanz gestoßen ist, wurde es im folgenden Jahr gleich wiederholt und hat sich nun als regelmäßige Veranstaltung im Ort etabliert, bei der Anwohner verschiedenen Alters zusammenkommen, sich über den Stand der geplanten Projekte austauschen und neue Ideen sammeln. Weitere Veranstaltungen von Vereinen, wie zum Beispiel Jugendfeuerwehr-Wettkämpfe, werden auch gefördert. Im Prozess mit ‚Jugend bewegt Kommune‘ wurde außerdem verwirklicht, dass die Jugendarbeit im Ort nun ein festes Budget hat und sich dadurch hier stabilisieren kann. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf die weitere Entwicklung in Börnichen.

 

 

 

 

Göda – die Fortsetzung

Bündnis Ost|Göda - 24. Januar 2018

2015 wurden in Göda bereits erste Projekte umgesetzt, die den Ort attraktiver für Kinder und Jugendliche machen und dazu beitragen, dass sie sich hier noch wohler fühlen. Für das nächste Jahr waren schon zwei weitere Highlights geplant – und nicht nur diese sind 2016 verwirklicht worden.


Ein wesentliches Ziel, das für das Jahr 2016 anstand, war der Bau eines Beachvolleyballplatzes in Göda. Bereits im vergangenen Jahr sind dafür die ersten Materialien besorgt worden, sodass es schon im Frühjahr richtig losgehen konnte. Grundlage schaffte der Bauhof von Göda, der im März die Baugrube neben der Feuerwehr im Ort aushub. Kurze Zeit später trommelten sich knapp 30 Gödaer der verschiedensten Altersgruppen zusammen und halfen alle gemeinsam, den Sand auf der Fläche zu verteilen. Zusammen schaufelten sie ganze 110 Tonnen auf den entstehenden Platz. Der restliche Aufbau wurde dann wieder vom Bauhof übernommen, sodass der Platz schnell fertiggestellt werden konnte. Eine Einweihung fand natürlich auch statt, und zwar am 5. Juni im Rahmen eines Volleyball-Turniers. Über 50 interessierte Bewohner von Göda bewunderten den neuen Platz. Zuerst wurde er von Bürgermeister Gerald Meyer eröffnet, dann lieferten sich fünf Mannschaften ein spannendes Spiel. Als Sieger ging die mannschaft des JTVG Fitness Coblenz hervor. Der Beeachvolleyballplatz steht allen zur Verfügung, die gern spielen möchten, seine Instandhaltung wird von den Kindern und Jugendlichen selbst in die Hand genommen.

Ein anderes Projekt, das sich Kinder und Jugendliche aus Göda schon 2015 gewünscht hatten, war eine Teenie-Disco im Ort, an der auch Jüngere teilnehmen können. Dieses Projekt wurde vom Jugendclub Göda e.V. zusammen mit interessierten Kindern und Jugendlichen organisiert. Gemeinsam entwickelten sie das Konzept für die Veranstaltung. Am 23. Juni 2016 war es dann auch schon soweit: Im Rahmen des Sommerfestes in Göda gab es ab 18 Uhr einen Tanz für Jung und Alt mit dem ‚Krassen Kaos Team‘. Auch an der Umsetzung des Events waren Kinder und Jugendliche beteiligt, und da es allen Spaß gemacht hat, ist sogar geplant, diese Teenie-Disco auch künftig weiterzuführen.

2016 ist aber noch ein drittes Projekt angeschoben worden: Im Rahmen eines Sonderfonds von ‚Jugend bewegt Kommune‘ konnte Göda seinen Sportplatz erneuern.  Über 30 Kinder und Jugendliche, Eltern sowie andere Akteure im Ort befreiten Ende September den hartplatz von Unkraut und schafften drumherum Ordnung.  Anschließend wurden die gestalteten Bandentafeln angebracht. Einige davon sind von den Kindern der Kindertagesstätte „Spatzennest am See“ gestaltet worden, andere entstanden im Graffiti-Workshop des vergangenen Jahres.

Hier kommt ihr zu den Projekten, die 2015 in Göda umgesetzt worden sind: https://www.jugendbewegtkommune.de/lokalnews/goeda-2015/

 

Göda 2015

Bündnis Ost|Göda - 23. Januar 2018

Göda startete 2015 im Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘, unter anderem mit dem Ziel, mehr Freizeitaktivitäten im Ort zu schaffen und Kinder und Jugendliche zusammenzubringen. In diesem Jahr konnten schon erste Projekte umgesetzt werden.


Nachdem sich die vor Ort gegründete Steuerungsgruppe bereits ein paar mal getroffen hat, um den Prozess planen zu können, fand im September 2015 eine Kick-off- Veranstaltung in Göda statt. Genutzt wurde dafür das Gelände zwischen Gemeindeverwaltung, Turnhalle und der Kita im Ort. In verschiedenen Workshops konnten Kinder und Jugendliche ihre konkreten Anliegen und Ideen äußern, mit welchen dann in der Steuerungsgruppe weitergearbeitet wurde. Diese Gruppe setzt sich zusammen aus Gemeinderatsmitgliedern, Vertretern und Vertreterinnen der örtlichen Kitas sowie von örtlichen Vereinen, der Jugendfeuerwehr und der Mobilen Jugendarbeit. Aus den Ergebnissen des Kick-offs wurden die besonders oft genannten Ideen gesammelt und die Umsetzung dieser Projekte geplant, sodass 2015 schon einige Dinge passieren konnten.

In den Herbstferien gab es beispielsweise zwei Workshops: Der erste Workshop war ein Breakdance-Training. Kinder und Jugendliche konnten sich einen Tag lang mit Anleitung eines erfahrenen Trainers ausprobieren und erste Grundlagen lernen. Zum Anderen fand auch ein Graffiti-Workshop statt, wofür der Fußballverein SV Göda 04 e.V. extra Platten zur Verfügung stellte. Diese Platten wurden dann zum Thema „Göda – mein Heimatort“ verschönert und am Sportplatz angebracht. Beide Workshops stießen bei den Kindern und Jugendlichen auf große Begeisterung. Die Kinder und Jugendlichen, die an den Workshops teilgenommen haben, trafen sich noch ein paar mal, um gemeinsam mit der Mobilen Jugendarbeit weiter Ideen zu entwickeln.

Ein weiterer Wunsch, der im Kick-off häufig auftauchte, war eine Party für Kinder und Jugendliche. Diese Teenie-Disco wurde 2015 vom Jugendverein Göda un der Mobilen Jugendarbeit geplant und fand Anfang 2016 in Göda statt.

Auch die Idee eines Beachvolleyballplatzes im Zentrum von Göda fand großen Anklang. 2015 wurde damit begonnen, das dafür benötigte Material zu beschaffen und die eigentliche Umsetzung geschah im darauf folgenden Jahr.

Wenn ihr wissen wollt, wie es mit den Projekten weiterging und welche neuen Dinge umgesetzt worden sind, hier findet ihr die Zusammenfassung von 2016:

 

 

333€ für Ideen von Kindern und Jugendlichen – 2016 in Bad Elster

Bad Elster|Bündnis Südwest - 23. Januar 2018

Nachdem im vergangenen Jahr bereits ein Jugendtreff ins Leben gerufen wurde, rief die Stadt Bad Elster im zweiten Jahr der Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ Kinder und Jugendliche dazu auf, eigene, originelle Ideen für den Ort zu entwickeln. Den besten Ideen lockten ganze 333€ für die Umsetzung.


Im Juni 2016 stellten Kinder und Jugendliche den erwachsenen Akteuren im Ratssaal ihre Ideen für die Stadt vor. Zwei Ideen stachen dabei besonders hervor: Zum Einen kam die Idee, in den kommenden Sommerferien ein Sommercamp für Kinder zu veranstalten. Die Verantwortlichen des Programms ‚Jugend bewegt Kommune‘ sowie die lokalen Vertreter in Bad Elster waren von diesem Vorschlag überzeugt und so gewann die Idee 333€. Mit dieser finanziellen Unterstützung konnte das Sommercamp „Into the Wild“ am Ende der Sommerferien, vom 06.-07. August stattfinden. Auf dem Gelände des Vereinshauses des Kleintierzüchtervereins bzw. des neuen Jugendtreffs trommelten sich lauter Kinder im Alter von 8-12 Jahren zusammen. Gemeinsam wurde dann gegrillt, Stockbrot gemacht und am Lagerfeuer gesessen. Außerdem gab es eine Nachtwanderung, viel Bewegung, Spiele- und natürlich jede Menge Spaß.

Die zweite Idee, die mit 333€ ausgezeichnet wurde, kam von den Kindern der Grundschule in Bad Elster: Sie hatten gleich eine lange Wunschliste mit neuen Brettspielen für ihren Hort. Diese Spiele wurden mit dem Geld gekauft und direkt dem Hort der Grundschule übergeben. So können sich die Kinder nach der Schule noch austoben, wie sie wollen.

Außerdem konnte durch das restliche Geld der Förderung durch ‚Jugend bewegt Kommune‘ ein Unterstand für den Sportplatz in Bad Elster finanziert werden, der durch die Jugendlichen im Ort aufgebaut wurde.

Hier kommt ihr zu dem Projekt, das 2015 in Bad Elster umgesetzt wurde: https://www.jugendbewegtkommune.de/lokalnews/bad-elster-jugendclub/

Jugendtreff in Bad Elster

Bad Elster|Bündnis Südwest - 23. Januar 2018

2015 ist der Kurort Bad Elster als erster Vertreter des Vogtlandkreises im Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘ gestartet. Um sich über mögliche Projekte im Ort zu beratschlagen, die Bad Elster kinder- und jugendfreundlicher machen sollen, setzten sich erwachsene Akteure mit Kindern und Jugendlichen zusammen – und diese hatten schon eine klare Vorstellung.


Im Juni 2015 fand die Kick-off-Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus von Bad Elster statt. Dabei konnten rund 40 Kinder und Jugendliche ihre Perspektive auf ihren Heimatort zeigen sowie erste Ideen für die Schönergestaltung entwickeln. In dem kurz darauf stattfindenen Treffen der lokalen Steuerungsgruppe wurden diese Ergebnisse dann ausgewertet und Schwerpunkte gesetzt. In diesem Treffen wurde schon recht schnell deutlich, dass vielen Kindern und Jugendlichen ein zentraler Jugendtreff im Ort fehlt.

Über das restliche Jahr wurde dann gemeinsam an der Umsetzung dieser Idee gearbeitet. Ein geeigneter Raum musste her. Schließlich bot sich der Kleintierzüchterverein des Ortes mit seinem Vereinsheim an, welches sowieso nur einmal im Monat genutzt wird. Dieses Angebot wurde dankend angenommen und mit viel Engagement der Jugendlichen und Erwachsenen konnte der Jugendraum saniert und ausgestattet werden. Unterstützung gab es von den Mitgliedern des Kleintierzüchtervereins Bad Elster e.V. und der AWO Vogtland, Fachbereich mobile Jugendarbeit in Adorf. Für den Raum wurden extra ein Tischkicker, eine Tischtennisplatte, ein Fernseher sowie eine Musikanlage angeschafft, sodass für jeden etwas dabei ist. Ab jetzt haben Kinder und Jugendliche in Bad Elster also einen festen Jugendtreff, bei dem sie auch EIgenverantwortung übernehmen: Regeln für Sauberkeit und Ordnung wurden selbst aufgestellt und 3 der Jugendlichen haben sogar eine Jugendleitercard gemacht, um den Club besser betreuen zu können.

Der Jugendtreff hat mittwochs von 15-17 Uhr für Kinder und Jugendliche von 10-15 Jahren geöffnet, und von 17-21 Uhr sowie freitags (bis auf den ersten Freitag im Monat) für Jugendliche ab 16 Jahren.

Seit Neuestem gibt es sogar WLAN… 😉

Und hier kommt ihr zu  den Projekten, die 2016 umgesetzt werden konten: https://www.jugendbewegtkommune.de/lokalnews/333e-fuer-ideen-von-kindern-und-jugendlichen-2016-in-bad-elster/

 

Das zweite Jahr in Eppendorf

Bündnis Süd|Eppendorf - 22. Januar 2018

Nachdem 2015 schon einige Projekte in Eppendorf für- und vor allem mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt worden sind, wurde erneut darüber beraten, was man im Ort noch anschieben kann. Was dabei herausgekommen ist, gibt es hier als Zusammenfassung.


Im Rahmen von ‚Jugend bewegt Kommune‘ konnte auch 2016 eine große Bandbreite an Ideen umgesetzt werden. Eine davon war das Anlegen einer bunten Feldhecke durch Kinder und Jugendliche. Die AG Naturschutz legte diese Hecke am Pfarrberg an, die jungen Naturschützer trugen also nicht nur zur Verschönerung ihres Ortes bei, sondern lernten mehr über die Bedeutung ihrer Umwelt und ihres Lebensraumes.

Außerdem wurde der Aufbau einer Handball- Mädchenmannschaft beim SV Eppendorf e.V. unterstützt.

Da auch die Filmveranstaltung im letzten Jahr so erfolgreich verlaufen ist und sich viele Kinder und Jugendliche weitere solche Events gewünscht haben, gab es 2016 noch weitere Kinonachmittage in allen Ortsteilen von Eppendorf. Wieder kamen viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene und schauten sich gemeinsam Filme an. Durch die gemeinsame Organisation und Durchführung konnten sich auch einiges an Know-how aufgebaut werden.

In der Weihnachtszeit gab es dieses mal auf den Adventsfesten von Eppendorf nicht nur Programme für die Erwachsenes des Ortes, sondern auch extra verschiedene Kinderprogramme, was den Kids natürlich besonders Spaß gemacht hat.

Das größte Projekt, was in Eppendorf 2016 mit ‚Jugend bewegt Kommune‘ umgesetzt werden konnte, war ein Kinder- und Jugendfest am Bad. Im Kick-off, das vorher stattfand, tauchte häufig der Wunsch danach auf, das Gelände am Freibad des Ortes besser zu nutzen. Gesagt, getan: Kinder und Jugendliche setzten sich mit erwachsenen lokalen Akteuren zusammen und organisierten gemeinsam ein Badfest. Am 13. August fand das Event in Eppendorf statt, und mit über 220 Teilnehmenden war es ein voller Erfolg. Die Jugendfeuerwehr veranstaltete Sportwettkämpfe, die Junge Gemeinde der Kirche Großwaltersdorf kümmerte sich um einen Zuckerwattestand und die Tanzgruppe übernahm das Kinderschminken. Eine Disko gab es natürlich auch. Das Fest, welches von einem Sonderfond des Programms der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung finanziert wurde, hat allen Spaß gemacht. Und das lag nicht nur am Fest an sich, sondern auch an der Beteiligung bei der Planung und Umsetzung.

Hier kommt ihr zu den Projekten, die 2015 in Eppendorf umgesetzt worden sind: https://www.jugendbewegtkommune.de/lokalnews/eppendorf/