Lokalneuigkeiten

2015 in Eppendorf – das war alles los:

Bündnis Süd|Eppendorf - 19. Januar 2018

Die Gemeinde Eppendorf ist 2015 in das Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘ eingestiegen. Schon in diesem Jahr wurden einige Projekte umgesetzt, um den Ort kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten. Ein kleiner Rückblick.


Im ersten Jahr der Zusammenarbeit mit ‚Jugend bewegt Kommune‘ haben sich Kinder und Jugendliche aus Eppendorf mit erwachsenen lokalen Akteuren zusammengesetzt und über Ideen für Projekte im Ort beratschlagt. Herausgekommen sind dabei verschiedenste Projekte, die im Laufe des Jahres umgesetzt worden sind.

Ein Hightlight war unter anderem die Aufführung des Musicals ‚Felicitas Kunterbunt‘ im Juni 2015. Insgesamt über 200 Kinder und Erwachsene besuchten das Kindermusical und tauchten ein in die Geschichte von Puppen und Kuscheltieren, die sich auf eine Reise um die Welt begeben und dabei jede Menge Abenteuer erleben. Dabei geht es auch um die Bedeutung von Freundschaft und Zusammenhalt. Die Aufführung wurde von den Kindern auf die Beine gestellt und war ein voller Erfolg.

Außerdem wurden im Eppendorfer Jugendtreff  ‚Scheune‘ sowohl der Tischkicker als auch der Billardtisch repariert. Eingeweiht wurden sie auch gleich anlässlich des 20. Geburtstags des Treffs, und zwar in Form eines Turniers im Januar 2016. Dabei traten jüngere und ältere Generationen gegeneinander an und lieferten sich ein Duell nach dem anderen um die Siegerpokale.

Gemeinsam mit Jugendlichen vor Ort konnten im Jugendclub am Freibad auch Elektroleitungen saniert sowie neue Tornetze für Nachwuchsfußballer beschafft werden.

Und ein weiteres Highlight gab es noch am Ende des Jahres: Im Dezember fand in der Turnhalle der Grundschule ‚Heiner Müller‘ eine Filmveranstaltung statt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene schauten sich gemeinsam den Film ‚Es ist ein Elch entsprungen‘ an. Für Verpflegung war dabei natürlich auch gesorgt. Da die Veranstaltung auf viel Anklang gestoßen ist und allen Spaß gemacht hat, einigte man sich auf weitere solche Events im neuen Jahr.

Man sieht also, 2015 ist in Eppendorf schon einiges passiert. Aber dabei ist es nicht geblieben: Welche Projekte es 2016 hier gab, könnt ihr hier nachlesen: https://www.jugendbewegtkommune.de/lokalnews/eppendorf-2016/

 

 

 

 

Projekte in Oederan

Bündnis Süd|Oederan - 17. Januar 2018

Oederan ist seit 2015 Teil des Programms ‚Jugend bewegt Kommune‘. Mit dieser Unterstützung konnten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Erwachsenen bereits ein paar Projekte im Ort umsetzen.

Nachdem in den einzelnen Ortsteilen Oederans Ideen zur Verschönerung des Ortes gesammelt worden sind, einigten sich alle auf zwei wesentliche Projekte, die sie umsetzen wollen. Zum Einen bauten sie zusammen eine gemütliche Sitzecke am Jugendhaus der Stadt auf. Zuerst wurden Paletten zusammengebaut, danach die Bezüge drübergezogen- und die wurden sogar auch selbst genäht. Kinder und Jugendliche können es sich in ihrem Jugendhaus nun also richtig gemütlich machen, wenn sie sich hier treffen und gemeinsam Zeit verbringen.

Das zweite Projekt, bei dem sich alle einig waren, ist der Bau eines Fußballplatzes in der Stadt. Gesagt, getan: Im Herbst 2016 wurde erst der Boden auf dem Platz vorbereitet, dann die Fußballtore gekauft und aufgestellt.

Jetzt haben die Kids in Oederan nicht nur Platz und Möglichkeit, um zu ‚chillen‘, sondern auch um sich auszutoben. Wir sind gespannt auf die nächsten Projekte des Ortes.

 

 

Der neue Fußballplatz steht!

Bündnis Ost|Oybin - 17. Januar 2018

Am 03. September 2016 wurde der neue Bolzplatz in Oybin eingeweiht. Mit von der Partie waren nicht nur tschechische und deutsche Jugendliche, sondern auch Barbara Klepsch, die sächsische Sozialministerin.

Der Ortsteil Hain in Oybin ist recht abgeschieden, für Jugendliche gibt es hier wenige Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung und zum Treffen. Mit dem neuen Bolzplatz ist eine wesentliche Idee von Jugendlichen des Ortes umgesetzt worden, wie man die Gemeinde jugendfreundlicher gestalten kann. Genau das hatten sie sich nämlich im Kick-off des vergangenen Jahres gewünscht – einen Platz in Hain zum Fußball spielen. Die Umsetzung gestaltete sich zunächst schwierig, es musste erstmal ein geeigneter Platz gefunden werden. Schließlich wurde der Besitzer der Johannissteinbaude in Tschechien angefragt, ob er vielleicht etwas Grundstück zur Verfügung stellen könnte- und dieser sagte sofort zu. Die Wiese, auf der sich der Bolzplatz befindet, liegt also auf tschechischem Boden. Dadurch knüpten sich auch gleich neue Kontakte zu tschechischen Jugendlichen, welche den Fußballplatz genauso nutzen dürfen. Von dem Geld, das ‚Jugend bewegt Kommune‘ für das Projekt zur Verfügung gestellt hat, wurden die Kleinfeldtore besorgt und zusammen aufgestellt.

Eine feierliche Enweihung fand im Rahmen eines Fußballspiels zwischen Jugendlichen aus Oybin und Krompach im September statt. Besucht wurde dieses Event sogar von der Sozialministerin Sachsens, Barbara Klepsch. Interessiert ließ sie sich von den Jugendlichen über die Projekte vor Ort informieren und durfte das erste Spiel auf dem Rasen anpfeifen. Das Sächsische Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen von ‚Jugend bewegt Kommune‘ Gemeinden im ländlichen Raum dabei, den Ort jugendfreundlicher zu gestalten und Beteiligungsstrukturen zu schaffen.

Zu den anderen bisherigen Projekten in Oybin kommt ihr hier: https://www.jugendbewegtkommune.de/lokalnews/oybin/

 

Lego-Ecke, Jugendtreff, Jugendclub, Bolzplatz!

Bündnis Ost|Oybin - 15. Januar 2018

Seit dem Start von ‚Jugend bewegt Kommune‘ in Oybin im Jahr 2015 sind einige Projekte für- und vor allem von Kindern und Jugendlichen im Ort umgesetzt worden. Zeit, zurückzublicken und das Geschaffte Revue passieren zu lassen.

Was halten Kinder und Jugendliche in Oybin eigentlich von ihrem Heimatort und was wünschen sie sich? Zu dieser Fragestellung konnten sie sich im Rahmen einer Kick-off Veranstaltung im Herbst 2015 richtig auslassen. Herausgekommen sind dabei einige verschiedene Ideen für die Verbesserung der Gemeinde mit ihren einzelnen Ortsteilen. Über diese Ideen wurde dann viel beratschlagt und diskutiert, bis man sich schließlich auf ein paar Projekte für das kommende Jahr einigte.


„Wir wollen eine Lego-Ecke!“

Für die jüngsten Bewohner von Oybin ist schon im Februar 2016 ein kleiner Wunsch in Erfüllung gegangen: In der Bibliothek  ‚Haus des Gastes‘ wurde extra für sie eine Ecke eingerichtet, in der sie mit Lego spielen können. Bereits zur Eröffnung am 4.2. freuten wir uns über einen regen Zuspruch. Mit viel Freude öffneten die Kinder bunte Kisten und Tüten. Sie  konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und es entstanden tolle Eigenkreationen. Aber auch so manch Erwachsener bewies, dass in ihm toller Baumeister oder Architekt schlummert. Und wer keine Lust zum Bauen hatte, kam zwanglos miteinander ins Gespräch. Egal ob Alt oder Jung, ob Einwohner oder Gast. Dadurch konnte man etwas von den Wünschen und Träumen der anderen Generation zu erfahren und sich somit auch besser zu verstehen. Wir freuen uns, dass die Lego-Ecke gut angenommen wurde und wir die Unterstützung des Fremdenverkehrsbetriebes und der Gemeinde erhalten haben. Ein nächster Schritt wird es sein die Öffnungszeiten zu erweitern. Momentan hat das Legozimmer zu den Öffnungszeiten der Bibliothek und in den Ferien täglich geöffnet. Freiwillige Seniorinnen konnten wir für die Betreuung bereits gewinnen. Auch wird das Sortiment erweitert. In naher Zukunft ist geplant, Bauplatten zu kaufen.

 

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„Wir wollen einen Jugendtreff!“

Auch für Jugendliche im Ort gab es Grund zur Freude. Nach Auswertung des Kick-offs stand fest, dass ein fester Treffpunkt her muss. Kurze Zeit später gründete sich der Jugendtreff „Europaeck“ Hain e.V. , ein eigener Verein. Da es auf dem Hain, einem Ortsteil von Oybin, ein leer stehendes Gebäude gibt, durften die Jugendlichen auf Vereinbarung mit der Gemeinde dort einziehen. Mit Kaffee und Kuchen stellten sie sich und ihr Projekt sogar den Bewohnern von Hain, den neuen Nachbarn, vor. Dadurch konnten auch Unterstützer und Sponsoren gewonnen werden, wie zum Beispiel den Jugendring Oberlausitz. Durch zahlreiche Workshops und Seminare erweiterten sich die Jugendlichen ihr Wissen, was auch dem Verein zugute kommt. Der Jugendtreff ist für jedermann geöffnet, gemeinsam wird Musik gehört, Tischkicker gespielt oder einfach abgehangen und geredet. Es wurden aber auch schon Bastel- oder Spieleveranstaltungen organisiert, an denen Alt und Jung teilnehmen können.

Zur offiziellen Facebook-Seite des Vereins kommt ihr hier: https://www.facebook.com/Europaeck/


„Wir wollen einen Jugendclub in Lückendorf!“

…Und genau das haben die Jugendlichen auch umgesetzt. Das allerdings sogar im Rahmen eines ‚Hoch vom Sofa!‘ – Projekts. Hier findet ihr mehr Infos dazu: https://www.hoch-vom-sofa.de/lueckendorf-hat-jetzt-einen-jugendtreff/


„Wir wollen einen Bolzplatz!“

Der steht auch schon. Das Besondere ist, dass der Bolzplatz auf tschechischem Boden liegt, auf einer Wiese, die zur  Johannissteinbaude gehört. Eröffnet wurde der Platz durch ein Fußballspiel von Oybin gegen Krompach. An diesem nahm sogar die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz in Sachsen, Barbara Klepsch, teil. Den Artikel dazu findet ihr hier: https://www.jugendbewegtkommune.de/lokalnews/fussballspiel-oybin/

Fotoausstellung und Auftaktveranstaltung

Bündnis Ost|Ostritz - 12. Januar 2018

Im Dezember 2011 fanden in Ostritz die ersten beiden Aktionen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Programm ‚Jugend bewegt Kommune‘ statt.

„Ostritz mit den Augen der Kinder“. So hieß die Fotoausstellung, die im Rahmen des Ostritzer Weihnachtsmarktes am 02.12. im Ratssaal eröffnet wurde. Besucher konnten Fotos bestaunen, die einzelne Plätze des Ortes zeigen. Einige davon sind schöne und erhaltenswerte Plätze, andere wiederum zeigen die heruntergekommenen oder unattraktiven Orte der Stadt. Gemacht und kommmentiert wurden diese Fotos von Kindern im Alter von 5 bis 15 Jahren. Begleitet und unterstützt wurden sie vom Deutsch-Polnischen Kinderhaus „St. Franziskus“, der integrativen Kindertagesstätte „Veensmännel“, der Freien Grundschule „Schkola“, dem Vereinshaus „Alte Schule“ e.V. sowie dem katholischen Pfarramt.

Durch diese Fotoausstellung bekamen Gäste einen Einblick darin, wie Kinder des Orts ihre Heimat sehen, was ihnen gefällt und was nicht.

Weniger als zwei Wochen später, am 12. Dezember, fand dann die offizielle AUftaktveranstaltung von ‚Jugend bewegt Kommune‘ statt.

 

Ein schöneres Bannewitz in 48 Stunden

Bannewitz|Bündnis Ost - 11. Januar 2018

Eine Chill-Hütte und Sitzbänke im Bürgerpark: Kinder und Jugendliche in Bannewitz haben klare Vorstellungen, was man an ihrem Ort verbessern kann. Und sie haben nicht nur die Ideen, sondern packen auch mit an – genau diese Projekte wurden nämlich im Mai 2017 innerhalb von einem einzigen Wochenende umgesetzt.

Im Herbst 2016 fand in Bannewitz eine Kick-off – Veranstaltung statt, in der jeweils Kinder und Jugendliche in Workshops ihre Meinungen und Ideen für ihren Heimatort zum Ausdruck bringen konnten. Dabei wurden besonders im Workshop mit den Jugendlichen schon konkrete Pläne für einzelne Projekte ausgearbeitet. Eines dieser Projekte war, dass sich viele Jugendliche einen Jugendtreff im Ort wünschten, da es bisher keinen festen Treffpunkt gab und man so auch einfach neue Kontakte knüpfen kann. Außerdem hatten einige die Idee, mehr Sitzbänke aufzustellen, weil es davon bisher zu wenig gibt. Diese Anregungen wurden in die lokale Steuerungsgruppe mitgenommen, die darüber beratschlagte, wie man die Ideen umsetzen kann. Da traf es sich gut, dass das einmal im Jahr stattfindende 48h- Aktionswochenende der Träger Pro Jugend e.V., dem Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. und dem Kinder- und Jugendverbund Freital anstand. In diesem Zeitraum finden sich im gesamten Landkreis Jugendgruppen zusammen, die gemeinsam innerhalb von 48 Stunden tatkräftig an einem Projekt in ihrem Ort arbeiten, um ihn schöner zu gestalten. Gesagt, getan: Am Wochenende vom 12.-14. Mai 2017 trafen sich einige Jugendliche aus Grund-und Oberschule, dem Hort und den Jugendfeuerwehr – Vereinen. Gemeinsam bauten sie nicht nur Sitzbänke im neu entstandenen Bürgerpark, sondern auch gleich eine Chill-Hütte als Jugendtreffpunkt auf. Die Fundamente dafür wurden bereits vom Bauhof gelegt, sodass die Kinder und Jugendlichen am Wochenende richtig loslegen konnten. Es wurde gebohrt, geschraubt und gestrichen, bis der Pavillon endlich so aussah, wie gewünscht. Zusätzlich gab es noch andere, etwas kleinere Projekte: Die Jugendfeuerwehr in Bannewitz renovierte ihren Jugendraum und im Gerätehaus Hainichen wurde eine Wohnung über der Fahrzeughalle saniert.

Aktionen wie diese zeigen, wie viel ein Team aus Jugendlichen in einem kleinen Zeitraum schaffen kann.

 

Tatütata, die Kinderfeuerwehr ist da!

Bannewitz|Bündnis Ost - 10. Januar 2018

Viele Kinder träumen davon, später mal Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau zu werden und die Gegend etwas sicherer zu machen. Jetzt können sich die Kids aus Bannewitz in diesem Beruf ausprobieren, denn es gibt seit 2016 eine Kinderfeuerwehr im Ort.

Das erste wesentliche Ziel der Gemeinde Bannewitz im Jugend bewegt Kommune- Prozess war die Einrichtung einer Kinderfeuerwehr, um Kindern von 5-8 Jahren mit Spiel und Spaß den Alltag der Feuerwehr näherzubringen. Im Mai 2016 wurde diese neue Kinderfeuerwehr dann im Rahmen eines Feuerwehrfestes gegründet und eingeweiht.

Ab jetzt können also Kinder aus Bannewitz einmal monatlich über die verschiedenen Aufgaben der Feuerwehr lernen, können sich die Geräte und die Technik anschauen und sich auch selbst ausprobieren. Betreut werden sie dabei von Kamerad Edelmann, einem echten Feuerwehrmann, mit pädagogischer Unterstützung von Herrn Hielscher. Die Kids im roten ‚Kinderfeuerwehr Bannewitz‘ – Shirt und dem blauen Basecap können sich also richtig austoben und wer weiß, vielleicht wird der/die eine oder andere von ihnen ja sogar mal ein richtiger Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau.

 

Mehr Infos zur Kinderfeuerwehr Bannewitz findet ihr hier:

https://www.feuerwehr-bannewitz.de/index.php/2015-01-10-20-14-45/kinderfeuerwehr/unsere-kinderfeuerwehr

 

 

Brandis 2015 und weiter

Brandis|Bündnis Süd - 9. Januar 2018

Nachdem der Fond für mehrere kleinere Projekte im Vorjahr auf große Resonanz gestoßen ist, beschloss die Steuerungsgruppe der Stadt Brandis, diesen auch für 2015 weiterzuführen. Unter dem Titel : „3000€ für Eure Ideen“ konnten sich wieder zahlreiche Gruppen mit ihren Projektideen um eine Förderung. In einer Jury- Sitzung im Juni wurden schließlich einige davon ausgewählt.


 

  • Über eine Förderung konnte sich unter anderem das Projekt „Kicker für Knirpse“ freuen: Mit dem Namen „Anpfiff zweite Halbzeit“ werden die Kinder der örtlichen Kitas weiterhin spielerisch mit den Jugendspielern an den Fußball herangeführt.

 

  • Auch das Projekt „Zukunft gemeinsam gestalten“ konnte finanziell unterstützt werden. Im Rahmen des Schüleraustauschs zwischen Brandis und Lehavim (Israel) wollten Jugendliche gemeinsam eine Skulptur herstellen, die ihre Gedanken zu dem Thema darstellt. Unterstützung gab es von einem in Leipzig lebenden israelischen Künstler.
  • In Beucha gingen Kinder und Jugendliche zusammen „Mit Streetart gegen Graffiti“ an:  Gemeinsam mit der Künstlerin Ulrike Korn verschönerten sie ein Trafohäuschen mit Mosaik und Farbe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Mit einem weiteren Teil des Fonds wurde „Kellerkunst“ gemacht – Wände des Kellergangs im Gymnasium, der zum Schulclub und zur Bibo führen, wurde durch die Schüler und Schülerinnen mit eigenen Gemälden belebt.

 

 

 

 

  • Außerdem stellten die Schüler und Schülerinnen der Oberschule Brandis das Projekt „Drogen…was für ein Theater“ auf die Beine. Im November 2015 führte ein Theaterensemble das Stück “ Drogen- von Gras zu Crystal“auf, danach gab es eine Gesprächsstunde mit den Schauspielern und Schauspielerinnen über den Inhalt des Stücks. Etwa 60 Gäste nahmen an dieser Veranstaltung teil. Im Rahmen des Projekts fanden außerdem Autorenlesungen sowie eine Umfrage zum Thema „Drogen“ statt.

 

  • „Brandis wird bunt“ – unter diesem Motto trommelten sich zahlreiche Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Brandis zusammen und sprayten gemeinsam die Wand zwischen Gymnasium und Oberschule. Ein Teil des farbenfrohen Ergebnisses ist hier zu sehen:

 

Außerdem wurde am 25.Juni die durchgeführte Lebensweltanalyse im Rahmen einer Veranstaltung im CVJM Brandis ausgewertet. Auswertung der Lebensweltanalyse auf Veranstaltung im CVJM Brandis. Dazu gab es Grillen und Spiele.

Der Sonderfonds 2016

Im Jahr 2016 fand in Brandis im Rahmen eines Sonderfonds von ‚Jugend bewegt Kommune‘ ein Public Viewing statt. Ungefähr 85 Jugendliche und Erwachsene sahen sich im Parkschlösschencafé den Film „Der schwarze Nazi“ an. Im Anschluss daran wurde gemeinsam mit dem Regisseur Karl Friedrich König und dem Hauptdarsteller Aloysius Itoka über ‚Deutsch-sein‘, Identität und Rassismus diskutiert. Grundlage dafür bat auch ein von einigen Jugendlichen entwickelter Fragebogen zu diesen Themen.

Das Projekt wurde von einer Planungsgruppe, bestehend aus Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums, der Oberschule und Schulsozialarbeiter*innen, auf die Beine gestellt. In regelmäßigen Treffen wurde alles geplant, vorbereitet sowie der Fragebogen entwickelt, sodass diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg wurde und die Gäste zum Nachdenken anregte.

 

Was im Jahr 2014 in Brandis angeschoben wurde, gibt es hier.

Brandis geht in die Startlöcher – Das Jahr 2014

Brandis|Bündnis Süd - 9. Januar 2018

Im April 2014 ging Brandis mit seinen Ortsteilen Beucha und Polenz im Programm Jugend bewegt Kommune an den Start. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Verwaltung, den Bildungseinrichtungen, aus Vereinen und der freien Jugendhilfe wurde eine Steuerungsgruppe für das Programm vor Ort gegründet. Diese trifft sich regelmäßig, um gemeinsam an den Fragen einer gelingenden Beteiligung von Kindern-und Jugendlichen zu arbeiten. Bereits 2014 ist einiges daraus entstanden.


Eine KIJUKO muss her!

In Form einer eigenen Kinder-und Jugendkonzeption (KIJUKO) plante die Kommune die Entwicklung eines Leitbildes, das den Bedarf, die Rahmenziele und pädagogischen Grundsätze der Kommune zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen definiert. Langfristig soll diese Konzeption zum einen als Arbeitsleitfaden für die pädagogischen Akteure und zum anderen als kommunalpolitische Entscheidungshilfe dienen. Es bildeten sich verschiedene Arbeitsgruppen. Schulleitungen aus Ober- und Grundschule sowie dem Gymnasium arbeiteten zusammen mit Kita-Leitungen und Stadträtinnen in der Gruppe „Formale Bildung“ an den Übergängen und möglichen Kooperationen zwischen den Einrichtungen. In der Gruppe „Non-formale Bildung“ kamen Akteure aus der freien Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit und Vereinen zusammen und widmeten sich dem Thema der außerschulischen Freizeitangebote.

Um ein passgenaues Leitbild für Brandis zu entwickeln, war  eine Lebensweltanalyse nötig, die direkt auf die jungen Menschen in Brandis, Beucha und Polenz ausgelegt ist. Über einen Zeitraum von 4 Wochen wurden  Schülerinnen und Schüler aller Schulformen sowie Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen, Erzieherinnen und Erzieher aus dem Kitabereich sowie Vereinsmitglieder zu ausgewählten Themenfeldern befragt.

Inhalte dieser Befragung waren u.a.

  • Welche Angebote fehlen aus Eurer Sicht für eine gelungene Freizeitgestaltung in Brandis? Gibt es Dinge, die Euch dabei besonders stören?
  • Wie sollte ein Raum (Club) gestaltet sein, in dem Ihr gern Eure Freizeit verbringen würdet?
  • Welche Angebote sind wichtig?
  • Wie verbringt Ihr den größten Teil Eurer Freizeit?
  • Nutzt Ihr das Internet, um Euch über Freizeitangebote zu informieren oder mit Freunden zu verabreden?

 

Die Veröffentlichung der Ergebnisse im Oktober 2014 brachte interessante und wegweisende Informationen mit sich. So wünschen sich die Kinder und Jugendlichen z.B. mehr und bessere Radwege in der Stadt, Sportplätze die auch in Ferien nutzbar sind und ein Kinoangebot.

Viele Anliegen der Kinder und Jugendlichen lassen sich unkompliziert und zeitnah umsetzen bzw. langfristig mitplanen. Die Lebensweltanalyse war aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg. Damit ist die Kinder- und Jugendkonzeption zwar noch nicht fertig, doch ein gutes Stück Weg ist geschafft und hat zeigt, dass es sich lohnt, den jungen Mitbürgern ein Ohr und eine Stimme zu schenken!

Der 1. Jugendkonvent fand im Mai 2014 statt. Gemeinsam wurde zunächst ein Ist-Zustand der Lebenssituation in Brandis erstellt,…

..und anschließend Ideen zur Verbesserung dieser Situation gesammelt und in Gruppen bearbeitet.

 

 

 

 

 

 


10×500€ für deine Ideen!- Der Jugendprojektfond Brandis.

„10×500€ für eure Ideen“! Unter diesem Motto rief die Stadt Brandis Kinder und Jugendliche auf, sich mit spannenden Projektideen zu bewerben.

Die Idee zur Aktion „10×500€ für eure Ideen“! entstand in der Steuerungsgruppe, um eine kurzfristige Unterstützung zur Verwirklichung von Ideen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen zu bieten. Nach heftigem, aber kurzem Brainstorming wie eine solche Unterstützung aussehen könnte, war schnell klar: „Ohne die Kinder-und Jugendlichen geht’s nicht!“

Mit neuen jugendlichen Mitgliedern in der Steuerungsgruppe konnte nun das Konzept zur Aktion „10×500€ für eure Ideen“! entwickelt werden. Gemeinsam mit interessierten Kindern und Jugendlichen sowie ihren erwachsenen Helferinnen und Helfern sollten ab sofort originelle und spannende Projekte entstehen, die mit 500€ Projektgeld gefördert wurden.

Eine Jury bestehend aus Erwachsenen und Jugendlichen sollte  anhand eindeutiger Kriterien eine Auswahl treffen. Dabei wurde beachtet, dass die Projekte von jungen Menschen kommen und möglichst viele Kinder und Jugendliche beteiligen beziehungsweise für sie gedacht sind und niemanden ausschließen. Außerdem sollten sie in der geplanten Zeit fertig werden und vor Ort bestehende Strukturen unterstützen.

Bis Mitte Juli 2014 konnten die jungen, engagierten Projektemacher ihre Vorhaben zur Mitgestaltung der Stadt einreichen. Am 14. Juli 2014 war es dann soweit! Nachdem die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen vor der Brandiser Öffentlichkeit präsentiert hatten, musste die Jury entscheiden, welche der 12 Bewerbungen eine Förderung erhalten würden.

Schließlich wurden neun Projekte ausgewählt und im Laufe des Jahres gemeinsam umgesetzt:

  1. Auf dem Schulhof der Grundschule Beucha planten und bauten Kinder und Erwachsene zusammen einen Barfußpfad und eine Balancierstrecke.
  2. Der Schulhof der Oberschule Brandis wurde durch Zierpflanzen und Sitzgelegenheiten verschönert.
  3. Für die Grundschule Beucha sowie für alle anderen Interessierten konnte ein Kleinfußballfeld angelegt werden.
  4. Am Bahnhofsvorplatz in Beucha gestalteten Kinder und Jugendliche in Betreuung durch eine freischaffende Künstlerin eine Rundmauer mit Scherben, die nun als bunte Kacheln einen schönen Willkommensgruß für Bürger und Gäste darstellen.
  5. Der neu renovierte Jugendkeller der Adventsjugend Brandis wurde neu ausgestattet.
  6. Im Gymnasium Brandis gab es Theater-Workshops für 6te Klassen, begleitet von einer Theaterpädagogin.
  7. Am selbigen Gymnasium wurden an einem Platz neue Bänke und Mülleimer hingestellt.
  8. Am Sportplatz Lange Stücken in Beucha wurde eine Überdachung zum Unterstellen und Ausruhen geschaffen.
  9. Beim Projekt „Kicker für Knirpse“ entstand zwischen den Kindern der E-Jugend des FSV 1921 Brandis e.V. und den Kitas des Orts eine Patenschaft. Durch gemeinsame Trainingsstunden sollen die Kleinen an den Mannschaftssport herangeführt werden und natürlich auch die Möglichkeit bekommen, sich auszutoben.

Aufgrund der großen Resonanz auf den Projektfond einigte sich die Steuerungsgruppe darauf, diesen weiterzuführen und auch in den kommenden Jahren weitere Projekte zu ermöglichen.